4 Prinzipien, um an der Uni von Anfang an den Überblick zu bewahren [mit Infografik]

Wer aus der Schule an der Universität ankommt, fühlt sich schnell erschlagen von den ganzen Anforderungen, die auf einmal auf einen einprasseln: Behördentermine für die Anmeldung der ersten eigenen Wohnung, Übungsblätter für eine Vorlesung, wöchentliche Pflichtlektüre in zwei Seminaren und dann will der Dozent auch noch eine erste Skizze für die Hausarbeit.

Dabei gibt es nicht nur Aufgaben, die bald erledigt werden müssen, sondern auch solche, die eigentlich erst in sechs Wochen fällig sind, mit denen man aber tunlichst schon früher anfangen sollte. To-Do-Listen können helfen, in diesem Chaos den Überblick zu bewahren. Dabei ist es jedoch wichtig, vier Prinzipien zu beachten:

1. Alles aufschreiben. Sofort!

Jeder kennt die beiden Erzfeinde des Erinnerns: “Das muss ich mir nachher aufschreiben” und “Das kann ich mir so merken”. Das klappt nicht. Nie. Naja, fast nie. Wir sind einfach nicht gut darin, uns den Kleinkram zu merken, der nur kurz an uns vorbeirauscht. Meist haben wir nach zwei oder drei Minuten schon wieder vergessen, was wir uns aufschreiben wollten.

Also gilt es, Aufgaben und auch Ideen am besten sofort schriftlich festzuhalten. Sei es in einem Notizbuch, das wir immer mit uns herumtragen, oder dem universal verfügbaren digitalen Gehirn, dem Handy. Eine kurze Notiz reicht.

2. An einem Ort sammeln!

Nutzt für das Aufschreiben aber bitte nicht den nächstbesten Zettel oder die Seite im Skript, die ihr zufällig gerade aufgeschlagen habt. Wichtig ist, dass ihr eure Notizen an einem zentralen Ort sammelt. Sonst müsst ihr euch merken, wo ihr euch welche Notiz gemacht habt und dabei gehen euch garantiert wichtige Dinge durch.

Also sucht euch einen zentralen Ort, an dem ihr all eure Aufgaben sammelt. Nicht zehn verschiedene Listen an zwanzig verschiedenen Orten und auch nicht hunderte von Post-Its über unzählige Ordner, Tische und Bücher verteilt. Auch dabei ist es egal ob digital oder analog, Hauptsache zentral.

3. Strukturieren und Priorisieren

Gerade am Anfang des Semesters werdet ihr merken, dass sich eure To-Do-Liste sehr schnell füllt und sich das Gefühl einschleicht, den Überblick zu verlieren. Daher ist es wichtig, eure Aufgaben nicht nur zu sammeln, sondern sich am Ende des Tages kurz die Zeit zu nehmen, die Liste zu strukturieren und zu priorisieren.

Es bietet sich dabei an, alle Aufgaben für eine Veranstaltung oder ein Modul zusammenzufassen. Auch solltet ihr an dieser Stelle für umfangreichere Aufgaben festhalten, wann eine Aufgabe erledigt sein muss, welche Zwischenschritte notwendig sind und wann ihr damit anfangen solltet. Schließlich kann man auch Prioritäten vergeben, um wichtige Aufgaben bevorzugt bearbeiten zu können.

4. Auswählen

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn eine so gepflegte Liste 100 Aufgaben oder mehr enthält und damit nicht zu bewältigen scheint. Daher ist es wichtig, dass ihr euch für einen Tag oder eine Woche ganz bewusst bestimmte Aufgaben heraussucht, diese auf eine eigene Liste schreibt und diese dann konsequent abarbeitet.

Auf diese Weise wisst ihr, dass alle Aufgaben sicher in der großen Liste verwahrt sind und nicht vergessen werden, könnt euch aber gleichzeitig auf das konzentrieren, was tatsächlich gerade ansteht.

Diese vier Prinzipien erledigen zwar nicht die Arbeit für euch, helfen aber dabei, den Überblick zu bewahren und im richtigen Moment die richtige Aufgabe anzugehen.

Infografik

Prinzipien Überblick

(Bild: Death to the Stockphoto)

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2 Antworten

  1. 19. November 2015

    […] wenn ihr eure Aufgaben bereits in einem einfachen und für euch passenden System gesammelt, strukturiert und priorisiert habt, fällt es Vielen immer noch schwer, dann tatsächlich auch mit dem Abarbeiten dieser Aufgaben […]

  2. 16. Dezember 2015

    […] für Todos bietet es sich an, für Notizen ein einheitliches zentrales System zu nutzen, das auf allen euren Geräten verfügbar ist. Mein Werkzeug der Wahl ist dabei Evernote, […]

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