Und dann geht es auf einmal schnell

Nachdem es uns aus Oldenburg nach Dortmund verschlagen hatte, war meine Hoffnung groß, schnell eine neue spannende Beschäftigung – also im bezahlten Sinne – zu finden. Doch dann kam der Kaugummi und aus irgendeinem Grund brauchte es mehr als 70 Bewerbungen und anderthalb Jahre, doch Anfang des Jahres kamen auf einmal so viele Einladungen zu Gesprächen, dass sich die Termine teilweise überschnitten.

fh-bielefeldEines der ersten dieser Gespräche führte mich dann auch schon an den Ort, den ich jetzt seit sechs Wochen Tag für Tag aufsuche: die Fachhochschule Bielefeld. Dort übernehme ich in der Lehreinheit Wirtschaft die Schreibberatung für Studierende in den diversen Bachelor-Studiengängen. Ich führe also Einzelberatungen mit Studierenden zu ihren Schreibprojekten durch, veranstalte Workshops und Schulungen und konzipiere E- und Blended-Learning-Materialien für den Themenbereich wissenschaftliches Arbeiten. Dabei bin ich Teil des Projekts Optimierung von Studienverläufen, das an der FH Bielefeld aus den Mitteln des Qualitätspakt Lehre des BMBF finanziert wird.

Damit kann ich einem meiner Interessenschwerpunkte – Anspruch und Praxis der Wissenschaft – jetzt hauptberuflich nachgehen. Selbst das doch recht zeitaufwendige Pendeln macht dank BahnCard 100, ICE und vielen guten Büchern meistens Spaß. Mein Lesepensum hat sich dadurch immerhin schon massiv erhöht, was man an der aktuell doch recht hohen Podcast-Frequenz erkennen kann.

An dieser Stelle wird es daher in Zukunft wohl auch immer wieder Meta-Artikel über das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben sowie seine Vermittlung geben. Konkrete Leitfäden und Tipps zum Verfassen von wissenschaftlichen Texten finden sich weiterhin auf dem Digitalen Wissenswerk und mit Wissenschaft, Gesellschaft und dem guten Leben beschäftige ich mich immer noch auf dem Weltenkreuzer.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin gespannt, was die Zukunft bringt.

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