🌟 Moderne Wissenschaft ist ein historisches und soziales Phänomen.

Das Versprechen der Wissenschaft ist verlockend: Sie bietet uns einen objektiven Blick auf die Welt. Dieser Blick ist nicht verzerrt durch menschliche Schwächen, politische Aushandlungen und subjektive Meinungen und bietet uns sicheres und unverrückbares Wissen, auf dessen Grundlage wir richtige Entscheidungen treffen können.

Doch dieses Bild ist extrem vereinfacht und in großen Teilen falsch: Die Wissenschaft liefert kein sicheres und unverrückbares Wissen, sie bietet auch keinen pur-objektiven Blick auf die Welt und sie ist auch keineswegs unser einziges Hilfsmittel, die Welt zu verstehen. Sie wird von Menschen betrieben, agiert in politischen Rahmenbedinungen und ist historisch gewachen. Und dieses Wachstum ist keinesfalls eine Geschichte des puren Fortschritts hin zu einem jetzt erreichten Ideal.

Obwohl die moderne Wissenschaft also ein historisch und sozial bedingtes Phhänomen ist, bietet sie uns unschätzbar wertvolle Einblicke in die Welt herum und wir tun gut daran, uns an ihren Resultaten zu orientieren. Wenn wir sie richtig einordnen können.

Wissenschaft und Gesellschaft

Besonders während der Corona-Epidemie ist die zentrale Rolle der Wissenschaft in unserer Welt deutlich geworden. Doch das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist teilweise angespannt.

Wissenschaft und Wahrheit

Wissenschaftliches Wissen wird oft als “objektiv”, “wahr” und “unumstößlich” angesehen. Doch wissenschaftliches Arbeiten ist viel komplexer und keineswegs nur an “Wahrheit” orientiert ist.