🌟 Es macht wenig Sinn, Menschen als Individuen zu verstehen. Wir leben immer und ausschließlich in Gesellschaften.

Das Menschen und das Weltbild in der “westlichen” Welt sind zutiefst individualistisch: Unser Wirtschaftssystem basiert auf der Idee rationaler individueller Akteure, unsere Gesellschaft schreibt Individuen die Verantwortung für ihr Leben zu und es gibt keine modernen übergreifenden Sinnstrukturen, an denen sich die Einzelnen orientieren können. Dabei ist der Mensch ein zutiefst soziales Wesen, das aktiv danach strebt in soziale Zusammenhänge eingebunden zu sein. Auch unser heutiges Leben ist in hohem Maße von den Strukturen geprägt, in denen wir es verbringen.

Dieser Widerspruch zwischen dem omnipräsenten Individualismus und unserer grundlegenden Sozialität beschäftigt mich schon eine Weile. Er schlägt sich in sehr unte

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