Mein Digitaler Garten

  • Diese Webseite ist anders als die meisten anderen persönlichen Webseiten: Sie ist keine Visitenkarte, auf der ich nur meinen Lebenslauf, meine Projekte und/oder meine Dienstleistungen vorstelle. Sie ist auch kein Blog - weder thematisch fokussiert noch tagebuchartig. Sie folgt stattdessen der Idee digitaler Gärten.

    Statt abgeschlossener Blogposts findest du hier Gedanken und Notizen zu den Themen, die mich beschäftigen. Mal sind dies echte Texte mit ausgearbeiteter Struktur und Quellenangaben, mal sind es lose ausformulierte Gedanken und ein andermal nur kommentierte Linklisten; nie im engeren Sinne fertig, sondern wie Pflanzen lebendig und kontinuierlich wachsend. Ich pflege diesen Garten in meiner Freizeit: schneide hier überflüssige Abschweifungen ab, gieße dort einen für mich gerade besonders relevanten Gedanken oder lege hinten links ein neues Beet mit Keimlingen an.

    Ich möchte dich einladen, diesen Garten zu erkunden: Klicke dich von Gedanken zu Gedanken und schau, was dich anspricht, wovon du dich anregen lassen möchtest. Manche Ideen sind Blumen mit filigranen Blüten, andere schauen gerade erst aus der Erde oder tragen gar das eine oder andere welke Blatt. Sie sind in Beeten nebeneinander gepflanzt oder durch Trampelpfade verbunden - lebendig und organisch.

    Geh doch zum Beispiel hier lang, wenn du mehr über die Idee hinter digitalen Gärten wissen willst oder hier entlang zu dem System, das ich nutze, um mein Wissen zu entwickeln. Andere Einstiegspunkte findest du in der Übersicht der Themen, die mich gerade beschäftigen.

    • Lesen, denken und schreiben sind entropische Prozesse

      Entropie ist ein Maß für die Ordnung eines Systems. Lesen, Denken und Schreiben wiederum verändern bzw. fixieren die Ordnung von Informationen.

    • Struktur kann bei der Autorin oder dem Leser entstehen

      Kann und sollte man als Autor*in eine definitive Struktur des Materials vorgeben, oder entsteht die ohnehin im Grunde immer erst bei den Leser*innen?

    • Wie ich neben den Strom trete

      Um für das Lesen von Texten, das Hören von Podcasts und das Schauen von Videos neben den Strom treten zu können, habe ich mir meinen persönlichen Denkraum mit hilfreichen Tools eingerichtet.

    • 🌟 Die aktuelle Struktur des Internets schadet gesellschaftlichem Diskurs und individuellem Lernen

    • Nicht-lineare Notizen und Publikationsformen können Entropie in der Mitte stabil halten

      Texte versuchen im Normalfall, komplexe Informationen in einer linearen Struktur abzubilden. Dabei geht jedoch Anschlussfähigkeit verloren. Hier könenn nicht-lineare Notizen helfen.

    • Digitale Gärten sind eine Möglichkeit, komplexe Inhalte neben dem Strom zu platzieren

      Digitale Gärten sind ein Gegenentwurf zum Bloggen, der nicht Aufmerksamkeit und Leser*innen in den Mittelpunkt stellt, sondern das langsame und schrittweise Entwicklen von Gedanken und den Aufbau von Wissen.

    • Digitaler Garten mit Jekyll

      Mein digitaler Garten basiert auf Markdown-Dateien und dem Tool Jekyll, das daraus diese hünbsche Webseite generiert - statisch und schnell.

    • Produzierende sollten ihre Inhalte neben dem Strom platzieren

      Irgendwie wird es immer beliebter, lange Inhalte nicht mehr auf einer Webseite zu teilen, sondern sie direkt als Thread bei Twitter zu posten. Und ich frage mich: Warum?

    • 🌟 Das Denken ähnelt dem Handwerk, indem es Werkzeuge und Techniken nutzt, die gelernt und gestaltet werden müssen.