"Luyánta" von Albrecht Selge

  • Cover

    Ich weiß nicht warum, aber ich habe so meine Probleme mit deutschsprachiger Fantasy. Selbst hochgelobten Romanen kann ich meist relativ wenig abgewinnen, weil sie mir irgendwie “platt” erscheinen. Luyánta - Das Jahr in der unselben Welt von Albrecht Selge ist da glücklicherweise anders: In der Buchhandlung ist es mir durch das wunderschöne Cover aufgefallen und behält diesen Zauber bis zum letzten Satz.

    Die Welt, in die der Teenager Jolantha gezogen wird, ist ab dem ersten Moment faszinierend, was wohl auch daran liegt, dass Murmeltiere als Akteure nicht so ganz häufig sind. Von da an entwickelt Selge eine relativ klassische YA-Fantasy-Geschichte über die Auserwählte, die ihr Volk retten wird. Er gewinnt ihr jedoch gerade am Ende einige interessante Wendungen ab, die den Roman frisch und innovativ wirken lassen.

    Der unumstrittene Star des Buchs ist jedoch die faszinierende unselbe Welt, mit ihren Tälern, Städten und Geheimnissen, die zu großen Teilen auch einfach unaufgedeckt bleiben: bunt, lebendig, aber auch gefährlich und voller einprägsamer Bilder. Da stören dann auch ein paar sehr große Zufälle in der Handlung nicht so sehr …

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