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Ist Fortnite das neue soziale Netzwerk? [Link]

Das Gaming-Phänomen des letzten Jahres ist mit Sicherheit Fortnite. Der Team-Third-Person-Crafting-Battle-Royal-Shooter bindet die Massen auf Twitch und ist eines DER Themen auf dem Schulhof. Doch was macht eigentlich die Faszination dieses Spiels aus, das Massen an Kindern und Jugendlichen so begeistert?

Einen äußerst spannenden Aspekt bringt Owen Williams in einem Charged-Artikel auf den Punkt: “Fortnite isn’t a game, it’s a place.

In a world where social media has become toxic, exhausting and unsafe, many of us have wondered aloud where the next social network will be. Are groups going private, to Telegram, or some new service? I think we all missed it: Fortnite is the new social network, and it’s transcending into a substitute for the real world, a place you go and talk to friends, but do something at the same time.

Fortnite isn’t a game, it’s a place. von Owen Williams

Doch Fortnite ist eben mehr noch als “reine” Kommunikation, wie sie in den klassischen sozialen Netzwerken stattfindet. Es ist ein großer Spielplatz und eine Welt, die zum gemeinsamen Erkunden einlädt:

The icing on the cake is Fortnite’s ever-changing world. The map layout, places you can go to, weapons and other items change all the time, morphing every two weeks and forcing us to learn the ropes all over again — changing, constantly, just like the real world. It drags you back in without even realizing it because you’re curious what’s changed, and you’re hanging out again.

Fortnite isn’t a game, it’s a place. von Owen Williams

Politisch relevant und brisant wird es an dem Punkt, an dem Williams eine weitere wichtige Eigenschaft von Fortnite anspricht:

Fortnite being free is also incredibly understated: it doesn’t matter how rich or poor you are, you can jump in.

Fortnite isn’t a game, it’s a place. von Owen Williams

Gerade wenn andere Freizeitbeschäftigungen immer mehr Geld kosten und kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche in der echten Welt verschwinden, stellt sich die Frage: Was sollen die machen, die sich den Eintritt ins Kino oder auch den Monatsbeitrag für den Sportverein nicht leisten können? Fortnite bietet da eine attraktive Alternative, die Zeit nicht nur totzuschlagen, sondern in echter sozialer Interaktion mit den Freund*innen zu verbringen.

So hält Williams fest:

Whether we like it or not, Fortnite is the new hangout. The new living room, or the better ‘third place.’ It’s like going to church, or the mall, except there’s an entire universe to mess around in together, and it doesn’t matter where in the world you are

Fortnite isn’t a game, it’s a place. von Owen Williams

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