"Babel" von R.F. Kuang

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    Die Welt der Universitäten ist schon sehr speziell, wenn man hinter die Kulissen blickt. Umso mehr, wenn es um eine der bekanntesten und fast schon mythisch gewordene Universität wie Oxford geht.

    R. F. Kuang erzählt in ihrem Roman “#Babel” von der dunklen Seite eines fiktiven Oxford der 1830er Jahre. Im Institut für Übersetzung werden hier Übersetzungen in Silberbarren graviert, die dann eine magische Wirkung entfalten und dem britischen Empire zu seiner Macht verhelfen.

    Doch dann sind da vier neue Studierende des Instituts, die aus den britischen Kolonien stammen und einen anderen Blick auf die Welt und das Empire haben.

    Wie schon in ihrer Reihe “The Poppy War” erzählt Kuang eine Geschichte, die als fröhliche “begabte Jugendliche kommen an eine Schule”-Story beginnt, irgendwann aber einen sehr dunklen Dreh nimmt. Diesmal geht es um Sprache und Übersetzung, die Macht des Empire und die Unterdrückung der Kolonien. Lesen.

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